Der osteopathische Blickwinkel

Die Osteopathie begreift den menschlichen Organismus als eine Einheit, in der sich alle Körpersysteme in einem dynamischen Gleichgewicht befinden sollen.

Erst die Mobilität aller Strukturen ermöglicht dem Organismus ein gesundes Funktionieren, so dass er die täglichen Anpassungen an seine Umwelt leisten kann. Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen durch äußere und innere Einflüsse wie Stress, Verletzungen, Operationen eingeschränkt, beeinträchtigt das derer gesunde Funktion.

Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich so ganze Spannungsketten im Körper aufbauen, so daß der menschliche Körper seine Anpassungs- und Kompensationsfähigkeit verliert. Er erkrankt, reagiert mit Bewegungs- und Funktionsstörungen und Schmerz.