Wie arbeitet der Osteopath

Die Arbeit des Osteopathen besteht darin, die den Beschwerden zugrundeliegende Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und aufzulösen. Dabei ist nicht nur die Ursache der Leidens von Interesse, sondern auch der Grund, was den Körper daran hindert, wieder gesund zu werden von größter Bedeutung. Aufgrund einer fünfjährigen Ausbildung, gekoppelt mit mehrjährigen Training des Tastvermögens, ist der Osteopath in der Lage, minimale Bewegungen der Körperstrukturen zu erfühlen und zu interpretieren.

Im Rahmen der Befundaufnahme wird der Patient nach Spannungen und Bewegungseinschränkungen in Gelenken, Muskeln und Organen hin untersucht. Ein ausführliches Patientengespräch gibt darüber hinaus noch Hinweise auf weitere Einflussfaktoren wie Stress, emotionale Sorgen, Lebens- und Ernährungsstil, zurückliegende Erkrankungen, Operationen oder Unfälle.

Bei Kindern sind der Verlauf der Schwangerschaft und Entbindung von starkem Interesse. Die Behandlung basiert auf dem zuvor gestellten osteopathischen Befund. Die spezifischen Behandlungstechniken aus der parietalen, viszeralen und craniosacralen Osteopathie ermöglichen auch tiefliegende Gewebe zu erreichen. So können der Bewegungsapparat, Inneren Organe sowie der Schädel, das Nervensystem mit Gehirn und Rückenmarkshäute gezielt behandelt werden.